Ich habe früher schlecht mit mir geredet.
Heute sage ich: Alter, bin ich geil.
Kurz nach einer Nachtschicht, auf dem Heimweg im Auto, erzähle ich von einem Moment aus meinem Arbeitsalltag: eine alte selbst geschriebene Fahrliste erinnert mich daran, wie krass mein Gehirn ist, und wie gut es sich anfühlt, die eigene Leistung zu sehen, ohne sich dafür kleinzumachen. Dazu eine Liste, die jeder machen sollte, und zwei Worte, die schlechte Selbstgespräche sofort stoppen.
Vielleicht ist Selbstliebe manchmal einfach: sich selbst anerkennen.
Ohne Vergleich. Ohne Rechtfertigung. Ohne großes Drama.